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2. Herren - Verbandsliga - 2009/2010

2. Herren - Daniel Bartels, Thomas Riedel, Marius Gehler, Marcel Börner, Oliver Stabrey, Malek Salha
Von links: Daniel Bartels, Thomas Riedel, Marius Gehler, Marcel Börner, Oliver Stabrey, Malek Salha
 

Aufstellung

  1. Marcel Börner
  2. Marius Gehler - JFG
  3. Daniel Bartels - JFG
  4. Oliver Stabrey
  5. Malek Salha - JFG
  6. Thomas Riedel

Alle Spiele der 2. Herren

Spielberichte

2. HERREN: Füchse zu stark für Hettstedt

Es ist vollbracht!!! AUFSTIEG in die Oberliga! Eine Saison mit Höhen und Tiefen fand am Wochenende ihren krönenden Abschluss!

Nachdem am Samstag die Mannschaften aus Potsdam und Halle jeweils 9:2 besiegt worden waren, richtete sich der Fokus am Sonntag auf das Spiel der beiden Favoriten Hettstedt und Füchse. Hettstedt wollte natürlich seinen Heimvorteil nutzen, was im Vorfeld bereits für Unmut gesorgt hatte, da ja eigentlich ein neutraler Ort für die Relegation bestimmt werden soll. Die Füchse hatten zahlreiche Fans aus Berlin mobilisiert, die auch einen akustischen Gegenpol zu den Trommlern der Gastgeber bilden sollten.

Grund zu jubeln gab es dann schon nach den ersten Doppeln, aus denen zwei Punkte mitgenommen werden konnten: D1 Marcel/Oli geg. Görner/W. Schulz 3:1, D3 Marius/Bilegt geg. C. Roß/Hess 3:0. D2 Daniel/Thomas verpassten das mögliche Tripel, als sie geg. R. Roß/Beckmann bei 1:2 und 10:5 keinen der Satzbälle verwandeln konnten.

Gedanken über eine ungenutzte Chance kamen aber nicht auf, denn Daniel baute unmittelbar danach die Führung auf 3:1 aus. Gegen die Nr. 1 R. Roß gab es ein hochverdientes 3:1! Während dieser Punkt eher nicht eingeplant war, sollte der folgende eigentlich kommen, doch Börner konnte gegen den kranken Görner die Gunst der Stunde nicht nutzen und verlor 1:3. Auch in der Mitte gab es eine Punkteteilung: Marius erhöhte mit einer fantastischen Leistung geg. Beckmann (3:0) auf 4:2, Oli unterlag nach großem Kampf C. Roß in fünf Sätzen. Das untere Paarkreuz Thomas und Bilegt steuerte durch Erfolge über W. Schulz und Hess die fest eingeplanten Punkte 5 und 6 bei, wobei Thomas nach klarer 2:0-Führung erst ein kleines Tief überwinden musste, bevor er den Sieg unter Dach und Fach bringen konnte.

Zur Halbzeit also 6:3! Totaler Optimismus nun auf Seiten der Berliner, dass das Projekt "Aufstieg" gelingen würde...

Dementsprechend motiviert ging es zum 2. Durchgang an die Tische und schnell wurde aus 6:3 das 8:3. Marcel zeigte sich von seiner Niederlage im ersten Spiel gut erholt und bezwang mit einer wahren Energieleistung nach zwischenzeitlich kleinem Tief (2:2 und 5:8, time out) R. Roß in fünf Sätzen. Daniel ließ auch geg. Görner nichts anbrennen und gewann verdient mit 3:1. In der Mitte sah es eine Weile so aus, als könnten beide Punkte kommen (einer hätte ja gereicht), doch am Ende kam leider keiner. Oli musste geg. Beckmann wieder über fünf Sätze gehen, doch auch diesmal gab es kein Happyend. Marius unterlag C. Roß knapp mit 1:3. So war es Thomas verbehalten, das "Projekt" zu Ende zu führen und den Siegpunkt geg. Hess zu markieren.

Endstand 9:5

OBERLIGA, wir kommen!

M. Bartels

26.04.2010

2. HERREN bei Blau-Gold

Es ist geschafft!!! Auch das letzte "Pflichtspiel" der Saison konnte erfolgreich absolviert werden! Nun steht der "Kür" am 8./9. Mai in Hettstedt nichts mehr im Wege...

Nach einem etwas müden Start in die Doppel kamen die Füchse langsam auf Betriebstemperatur. Dem einen Punkt von D2 Marius/Daniel geg. Scholz/Wessels folgte eine "5 aus 6"-Bilanz in den Einzeln. Mit Ausnahme von Malek, der durch eine Vielzahl von Netz- und Kantenbällen seines Gegners Käfer einschließlich etlicher eigener Aufschlagfehler von der Siegerstraße abkam, konnten alle ihre Matches gewinnen. 6:3 zur Halbzeit!

Der 2. Durchgang sollte eigentlich ziemlich zügig über die Bühne gehen (alle wollten raus in die Sonne!), doch Daniel patzte beim 1:3 geg. Scholz, so dass Marius noch einmal an den Tisch musste. Der hatte es aber gar nicht eilig, sondern strapazierte geg. Forck 5 lange Sätze lang die Nerven seiner Mannschaftskameraden und der mitgereisten Fans, um dann endlich (nach 0:2) zu 9 abzuschließen! Maleks Sieg geg. Golpavaran-Therani kam (schade für ihn!) nicht mehr in die Wertung.

Endstand 9:4 und ab in den "HAXENHOF" zum verdienten Siegerschmaus!

MB

26.04.2010

2. HERREN: „Endspiel“ bei Hertha BSC

Wer hätte das gedacht, dass wir nach so einer schiefgelaufenen Hinrunde doch noch die Chance auf den Reli platz haben? Um diesen zu erreichen, mussten wir nun am letzten Freitag gegen Hertha gewinnen bzw. unentschieden spielen. Obwohl uns gewinnen natürlich besser gefallen würde, doch auch ein Unentschieden würde reichen, da wir vor unseren direkten Konkurrenten (CFL&SCC) um Platz 2 das bessere Spielverhältnis hätten.

Es sind also gute Vorzeichen für uns, was noch dadurch verstärkt wurde, dass wir mit ca. 30-40 Fans bei Hertha einfielen. Unter den Zuschauern überraschend auch unsere 1. Herren.

Aber nun zum Spiel!

Angefangen wird ja wie immer mit den Doppeln. Wir stellten wie gewohnt gegen die Topteams auf, d.h. Börner/Olli auf 1, Riedel/ ich auf 2 und unser mongolischer Nationalspieler Bilegt mit Gehler auf 3.

Die Rechnung ging wie schon gegen CFL und SCC auf. 2:1 aus den Doppeln, bei denen nur die Kombi Riedel/ich gegen die gegnerische Paarung Hermann/Vogelsang mit 0:3 unterlagen. Börner/Olli gewannen 3:2; trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass sie das Spiel hätten verlieren können. Auch unser bisher ungeschlagenes doppel 3 blieb ungeschlagen, sie 3:2 gewannen.

Nun musste das obere Paarkreuz ran und den Vorsprung halten, aber keinesfalls die Gegner in Führung gehen lassen. Man konnte mit vielem rechnen, doch so wie es kam, hatte in der Halle, glaub ich, keiner gerechnet.

Ich musste gegen den besten Mann der Liga ran und war dementsprechend hoch motiviert. Ich gewann überraschend klar mit 3:0. Doch es hätte auch anders ausgehen können, da die Sätze jeweils zu 9 ausgingen.

Desweiteren musste im oberen Paarkreuz unser Börner gegen Vogelsang spielen. Aus der Vergangenheit wussten wir, dass es immer eng zwischen den beiden geworden ist. Dies war aber in diesem Spiel nicht der Fall, Börni gewann mit seiner Bombenvorhand sehr sicher 3:0.

Zwischenstand 4:1 (obwohl wir erst nach unten hin favorisiert sind)

In der Mitte kämpfte sich dann Gehler zu einem 3:1 gegen Baumann, wo nur der erste Satz knapp war, den er mit 12:10 abgab.
Im anderen Spiel der Mitte war Olli schon mit 2:0 auf der Siegerstraße gegen An. Doch auch ein 10:7 im 4. reichte nicht und das Spiel wurde mit 2:3 verloren.
Zwischenstand 5:2 (und unser starkes unteres Paarkreuz war noch nicht am Zug)

Zuerst war Bilegt an der Reihe und machte ein Riesenspiel mit vielen sehenswerten Bällen gegen Fischer. 6:2!
Dann musste Thomas gegen Mc Carney ran, gegen den er im Hinspiel noch verlor. Aber diese Schmach wollte er nicht noch einmal erleben und gewann im 5. Satz ganz save zu 0!!!
Zwischenstand 7:2 (kann da eigentlich noch was schief gehen, fragte man sich?)

Nun kam es zu den Spitzeneinzeln an diesem Abend:
Börni, der gegen Hermann meistens nicht ganz so gut aussieht (außer bei der letzten BEM), kämpfte solange, bis der Widerstand gebrochen war und gewann 3:2. Sehr starkes Ding von unserem Pokerprofi!!!! Nun wollte ich natürlich nachlegen im Spiel gegen Vogelsang, gegen den ich im Hinspiel noch mit 1:3 unterlag. Als ich den 3. Satz zu 1. gewann und somit 2:1 führte, ging plötzlich NICHTS mehr und ich verlor die folgenden Sätze jeweils zu 2! Zwischenstand 8:3 (Jetzt muss doch die Entscheidung in der Mitte fallen!)

Olli fing gut an gegen Baumann und gewann den 1. Satz sicher zu 5. Dann ging erst mal nicht mehr viel und es stand 1:2. Stabi kämpfte sich aber wieder ran und gewann den 4. Satz sicher zu 5. Im 5. Satz dann viel Spannung und gute Ballwechsel, doch leider musste sich unser „Jediritter“ zu 10 geschlagen geben. Somit ruhten alle Hoffnungen auf Gehler, der zu seinem 2. Streich ausholte und uns das 9:4 sicherte. Es lief sehr gut für unseren „NULL-PUNKTE-MANN“, der schnell 2:0 in Führung ging. Doch sollte ihn etwa das gleiche Schicksal ereilen wie Olli, nach hoher Führung gegen An doch noch den kürzeren zu ziehen? NEIN!!! Gehler verwandelte den Matchball bei 2:1 und 13:12! Somit war dieses „Endspiel“ gewonnen, doch es erwarteten uns zu diesem Zeitpunkt noch 2 Spiele, die wir auf keinen Fall zu leicht nehmen sollten.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die „mitgereisten“ Fans, die so viel Stimmung machten, dass sich selbst die Herthaner wunderten und überlegten, ob es überhaupt ein Heimspiel für sie war.

FÜXXEE!!!

Daniel

05.04.2010

2. HERREN gegen Hertha 06

9:7 sieg und der große schritt richtung relegation, aber mit mehr nervenaufwand als gewollt!

hertha 06 trat mit thiel an, der jedoch alle spiele kampflos abgab...da unsere mutige doppelaufstellung belohnt wurde, gingen wir mit einer 3:0 führung in die einzelspiele. gehler/bartels konnten ihr spiel ebenso knapp gewinnen wie oli und börni! mit dem kampflosen punkt von börni führten wir 4:0, bis daniel die ersten beiden sätze recht chancenlos gegen kasi abgab und einfach nicht so richtig ins spiel fand. ab satz drei wendete sich das blatt und es war ein spiel auf augenhöhe, bei dem daniel im vierten satz den satzball leider vergab...womöglich die chance, dem alten starken mann noch den sieg zu nehmen...in der mitte spielte oli nach anfänglichen schwierigkeiten ein sicheres match gegen veith und baute unsere führung aus, die gehler aufgrund von "umständen" wieder zunichte machte. zwar spielte er zwischendurch ganz gute bälle, aber konstanz und vor allem konzentration ließen zu wünschen übrig.
zwischenstand also 5:2...riedel konnte gegen den früheren bundesligaspieler stephan kein richtiges mittel finden und musste sich glatt mit 0:3 geschlagen geben...leider spielt auch malek im ersten spiel unter seinen möglichkeiten und somit stand es zur halbzeit nur noch 5:4
ich baute meine negativserie gegen kasi auf gefühlte 0:27 aus...spielte gut, aber kasi hatte einfach immer die bessere antwort (ab satz 3). nach dem geschenkten punkt von thiel führten wir nun 6:5...oli sicherte mit toller leistung gegen teuffel das 7:5...nun kam mein freund herr gehler wieder ran....kein kommentar und 7:6...so toll er am freitag gespielt hat, so unansehnlich leider gestern...aber die sache ist ausdiskutiert und ich sehe aufgrund des erfolges noch lachend darüber hinweg! riedel konnte unsere nerven nun schnell beruhigen und holte den für uns vorerst wichtigen 8. punkt mit einem sicheren 3:0 gegen zimmermann. malek spielte in folge ein wirklich tolles match gegen stephan, konnte leider aber eine 2:0 satzführung und auch eine 9:6 führung im 5. satz nicht in einen sieg ummünzen. kopf hoch, tolle leistung, malek! zumal er an diese leistung im doppel anschließen konnte und uns, zusammen mit riedel, der gewohnt sicher und spektakulär spielte, den 9:7 siegpunkt beschaffte! immerhin gegen das bisher beste doppel der liga kasi/teuffel...im endeffekt heißt das für uns, im letzten spiel gegen den absteiger blau gold nicht zu verlieren und dann an der reli teilzunehmen... sind also noch einige ziele für uns zu verwirklichen... beste grüße und bis bald, euer einser:)

M. Börner

31.03.2010

2. Herren gegen CFL

Am vergangenen Sonntag empfingen wir die 1. Mannschaft des CFL (Wünsdorf) in unserer kuscheligen Halle. Um weiterhin auf Kurs zu bleiben, musste auch dieses Spitzenspiel gewonnen werden. Der wichtigen Bedeutung dieses Matches bewusst, verzichtete sogar Cheffe Chris auf die Auswärtsfahrt der Ersten nach Langförden, um uns als Chefcoach zu unterstützen – ich fühlte mich an meine Schülerzeiten zurückerinnert.

Unsere Gäste mussten auf ihre Nummer 2, Jakub Fiedorczuk, verzichten, wodurch unsere Chancen auf einen Sieg erheblich stiegen und wir sogar als Favoriten in dieses Spiel gehen sollten. Für den „Polen“ sprang der Jugendspieler Marcel Grundmann ein.
Wir spielten mal wieder mit unserem mongolischen Nationalspieler an Position 6, der erneut Malek ersetzte. Herzlichen Glückwunsch noch einmal zum 18., Malek!

Gestartet wurde wie immer mit den Doppeln. Bornbrecht und ich trafen hierbei auf die Combo Heinrich/Grundmann, welche uns das Leben ganz schön schwer machte. Dass Alex ein guter Doppelspieler ist, hat er ja im letzten Jahr bei der BEM unter Beweis gestellt, wo er zusammen mit seinem hübschen Doppelpartner das Halbfinale erreichte, nachdem sie in der Runde zuvor ( nochmal für Eric, der das ja ganz gerne vergisst J ) eigentlich schon aussichtslos mit 0:2 zurücklagen und im dritten Satz Matchbälle abwehren mussten.
Aber zurück zum Spiel: Nach hartem Kampf konnten wir nach fünf gespielten Sätzen doch noch den Tisch als Sieger verlassen. Nebenan fighteten sich Daniel und Thomas gegen das gegnerische Spitzenduo Piwonski/Lückel in den fünften Satz, nachdem sie die ersten beiden verloren hatten. Leider wurden ihre guten Leistungen nicht belohnt und sie mussten letztendlich ihren Gegnern doch noch gratulieren. Auch das Spiel der 3er-Doppel verlief nicht minder spannend wie die Doppel zuvor. Auch hier ging es über die volle Distanz. Glücklicherweise behielten Bilegt und Marius die Oberhand gegen Renn/Wojtyczka.
Schon die Doppel zeigten also, dass unsere Gegner trotz fehlender Nummer 2 keinesfalls bereit waren, die Punkte bei uns zu lassen. Das bestätigte sich dann auch in den ersten Einzelpartien.
Börni war vielleicht etwas irritiert von einigen amüsanten Aufschlagvarianten des Herrn Heinrich, die ich so auch noch nie zuvor gesehen hatte (“Muss man bringen im Showgeschäft, sonst pfeifen die Fans“ J ), und war trotz gespielter fünf Sätze eigentlich recht chancenlos. Alex spielte wie zu alten Füchse-Zeiten. Wahnsinn!
Am Nebentisch zeigte Daniel, dass er zurecht im vorderen Paarkreuz aufgestellt ist, und bezwang Jobst Lückel. Dreimal darf man raten, wie viele Sätze auch in dieser Partie gespielt wurden.
Im mittleren Paarkreuz musste Icke-Selba gegen Florian Renn ran. Nachdem ich die ersten beiden Sätze zu locker gewinnen konnte, wurde mein Gegner immer stärker und zwang auch mich in den Entscheidungssatz, den ich dannn nach „Chefcoaching“ knapp für mich entscheiden konnte. Im Spiel der Youngstars konnte sich Albert Piwonski für seine Finalniederlage bei den Berliner Jugendmeisterschaften gegen Marius revanchieren. Das erste Spiel, was nicht über fünf Sätze ging.
Unser starkes unteres Paarkreuz bescherte uns den ersten Doppelerfolg. „The Riddler“ gewann doch recht sicher gegen Ersatzspieler Grundmann und auch Bilic konnte sein Spiel nach harter Gegenwehr für sich/uns entscheiden.
Somit stand es nach der ersten Runde 6:3 für uns.
Diese doch recht komfortable Führung konnte dann unsere beiden Spitzenspieler sogar auf ein 8:3 ausbauen. Daniel, an diesem Tag sehr gut aufgelegt, bezwang auch Alex, gegen den er im Hinspiel noch verloren hatte. O-Ton von Heiner: „Der ist ja ganz schön stark geworden.“
Im Spiel der Einser ging es wie erwartet heiss her. Nachdem Börni im Hinspiel nach hoher Führung seinem Gegner doch noch gratulieren musste, nutzte er diese dieses Mal aus und gewann verdient gegen Lückel in vier Sätzen. 8:3!
Doch wer glaubte, der Drops sei schon gelutscht, wurde ganz schnell eines Besseren belehrt, denn ich fand gegen Piwonski nicht ins Spiel und holte mir – mit der Erkenntnis, mal wieder Vorhandtopspins zu trainieren – ‚ne Klatsche ab. Marius machte sich das Leben selber schwer, indem er seinen Gegner immer wieder aufbaute, und verlor auch sein zweites Spiel an diesem Tag. Und als dann auch noch Thomas gegen einen gut spielenden Wojtyczka eine Niederlage einstecken musste und Babushka gegen den heisslaufenen Grundmann den ersten Satz verlor, fing das grosse Zittern an. Musste man doch noch ins Abschlussdoppel? Nein, denn Bilegt konzentrierte sich wieder aufs Wesentliche und entschied die nächsten drei Sätze für sich. PUH!
Jetzt gilt es, die weisse Weste in der Rückrunde weiterhin unbefleckt zu lassen und auch gegen die vermeintlich "schwächeren“ Mannschaften voll konzentriert zu agieren, um dann gegen Hertha BSC ein echtes Endspiel bestreiten zu können. FÜCHSE!!!

Stabi

28.02.2010

2. HERREN bei TeBe II

Kurz und schmerzlos (mit einer Ausnahme) verlief das Punktspiel am vergangenen Donnerstag bei Tennis Borussia Berlin. Binnen 110 Minuten fuhr man mit 9:1 den erhofft hohen Sieg ein.

Die Doppel punkteten wie geplant und legten damit den Grundstein für den klaren Erfolg: Marcel/Oli 3:1 geg. von Kap-herr/Boretius, Daniel/Marius ebenfalls 3:1 geg. Putzke/Nikolov (nach 10:6 im Vierten brauchte es dazu aber 5 Matchbälle und einen abgewehrten Satzball der Gegner), Thomas/Malek 3:0 geg. Kilic/Piesker.

Nun folgte das (nicht im körperlichen Sinne) schmerzhafte Lehrer-Schüler-Duell, in dem Lehrmeister Jan geg. Daniel ziemlich deutlich die Oberhand behielt (3:1). Marcel musste seinerseits zunächst zweimal in die Verlängerung, um geg. Nikolov die Sätze 1 und 2 für sich zu entscheiden. Dann war der Akku erst mal leer, so dass Marcel II zum 2:2 ausgleichen konnte. Im Entscheidungssatz war der Fuchs dann wieder fit und gewann zu 7. Marius und Malek konnten anschließend mit deutlichen Siegen geg. Putzke und Boretius die Führung auf 6:1 ausbauen. Am Nebentisch brauchte Oli viel Zeit, Energie und Nerven, um Kilic nach 0:2 und 7:10 noch in Schach zu halten. Nach Thomas' souveränem 3:1 geg. Piesker setzte dann Marcel (3:0 über von Kap-herr) den verdienten Schlusspunkt.

MB

18.02.2010

2. HERREN gegen Eintr. Südring I

14 Tage nach dem überzeugenden 9:4 gegen den SCC wurde die Mannschaft gestern unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Trotz 7:1-Führung nach 120 Spielminuten dauerte es noch weitere zwei Stunden, bis die fest eingeplanten Punkte gesichert und die Halle als Sieger verlassen werden konnte...

Bei fast tropischen Temperaturen (Dank an Thomas, der schon zwei Stunden vor Spielbeginn die elektrischen Heizlüfter zu Höchstleistungen zwang!) ging es in die Doppel, wo mit gleicher Aufstellung wie im Hinspiel das 3:0 wiederholt werden sollte. Der Gegner (ohne Petrasch und Tospann) entschied sich lieber anders und stellte seine Berliner Vize- und Senioren-Meister an Position 2, wahrscheinlich um den jungen Wilden Daniel/Marius aus dem Wege zu gehen, gegen die sie ein schmerzhaftes 0:3 kassiert hatten. So gab es gleich zu Beginn das Topduell Marcel/Oli geg. Bothin/Rehse. "Top" waren allerdings nur die Gegner und auch ein wenig Spannung in Satz 3 konnte das 0:3 nicht verhindern. Dies sollte lange Zeit der einzige Erfolg für die Eintracht bleiben...

Die jungen Wilden aus dem Hinspiel (inzwischen Norddeutsche Vizemeister) agierten geg. Tarbiat/Winkler leider überhaupt nicht souverän und standen nach 0:2 und 8:10 kurz vor dem Aus. Glücklicherweise konnten die Gegner den Sack nicht zumachen, so dass der Punkt auf der Haben-Seite blieb. Doppel 3 (Thomas/Malek) machte zur Erleichterung der Zuschauer kurzen Prozess mit dem Ersatz-Doppel Christiansen/Zeidler und brachte uns mit 2:1 in Führung.

Der 1. Einzel-Durchgang lief dann wie geschmiert: Marcel 3:0 geg. Rehse, Daniel 3:1 geg. Bothin (äußerst sehenswert !!!), Oli und Marius jeweils 3:0 geg. Christiansen und Tarbiat sowie Thomas 3:1 geg. Zeidler. 7:1!
Der Sieg zum Greifen nah!

Doch die Kreuzberger Lunte glühte noch: Malek trotz deutlicher Führung im Entscheidungssatz 2:3 geg. Winkler, Marcel nach 1:1 und 9:5 im 3. sowie 5:0 im 4. Satz doch 1:3 geg. Bothin, Daniel nach 3:0 im Hinspiel diesmal (Eisen!) 2:3 geg. Rehse, der im 4. Satz bei Satzball Daniel einen völlig verrückten Aufschlag auf den Tisch "zauberte". Das 5-Satz-Virus griff weiter um sich und forderte ein nächstes Opfer: Oli nach 2:0-Führung und 2 Matchbällen in Satz 3 2:3 geg. Tarbiat.

Nach einer gefühlten Ewigkeit dann die erlösenden Siegpunkte: Marius 3:0 geg. Christiansen und (vorgezogen) Marcel/Oli 3:1 geg. Tarbiat/Winkler. Jetzt hätte es noch ein halbwegs versöhnliches 9:5 werden können, doch auch das untere Paarkreuz hatte sich angesteckt: Malek nach 2:1-Führung 2:3 geg. Zeidler, Thomas nach 2:0-Führung 2:3 geg. Winkler. Endstand: 9:7 bei 38:26 Sätzen!

Was soll man sagen? Ein Satz mit "x": Das war (fast) nix! Ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit...

Also: Schnelle Regeneration bis Donnerstag

PS: Könnte es sein, dass das 5-Satz-Virus von Spielern der eigenen Mannschaft eingeschleppt wurde, nämlich denen, die 8 Tage zuvor beim Spiel Hertha BSC vs. SCC teilweise heftig "mitgefiebert" haben???

MB

08.02.2010

2. HERREN gegen SCC

Dick verpackt zum warm halten unseres neuen Rückrundenfeuers, in der gewohnten kühlen Atmosphäre unserer Füchse-Halle, ging es am vergangenen Sonntag mit dem SCC gegen einen unserer Erzrivalen aus der Hinrunde.
Unser Ziel war es dabei mindestens das damalige 7:9 umzudrehen, da der Traum zum Aufstieg immer noch vorhanden ist.

Den ersten Schritt dazu verschafften wir uns schon mal durch die Doppelerfolge von D1 Börni/Stabi - 3:1 gegen das Spitzendoppel der Liga des SCC Adolph/Lampe und D3 Marius/Bilegt - ebenfalls 3:1 gegen das andere Spitzendoppel Kowalski/Aursch. Unser D2 (Riddler/Daniel) musste leider Kühne/Hartmann im 5. Satz nach starken ersten 2 Sätzen gratulieren, nachdem eine 2:0 Führung und einige Matchbälle nicht genutzt werden konnten. Jedoch das erste Mal in der gesamten Saison, dass der SCC mit 1:2 bzw. überhaupt negativ aus den Doppeln ging. Vielleicht hätte man doch die normale Doppelaufstellung wählen sollen. Doch das kam uns nur zu Gunsten. Wahrscheinlich davon so geschockt, dass es nach der 1. Einzelrunde schon 6:3 für uns stand (in der Hinrunde zu dem Zeitpunkt 4:5):
Im oberen Paarkreuz trafen dabei Börni auf Lampe und Daniel auf Adolph.
Börni zwar zwischenzeitlich mit sehr gutem Spiel, jedoch hat es nicht gereicht an dem Tag gegen einen gut aufgelegten Marc Lampe - 1:3.
Daniel terminiert förmlich Adolph und spielt 3:0. Kein zusätzlicher Kommentar nötig.
Im mittleren Paarkreuz trifft Olione-Kenobi auf Kühne und Gehler auf Hartmann:
Die Macht schien leider nicht mit Olli zu sein. Er fand kaum ins Spiel gegen Kühne und wurde geplagt von einfachen Fehlern - Endergebnis 0:3.
Marius´ Partie gegen Hartmann verlief dagegen etwas ausgeglichener:
Nach 3 Sätzen und 2:1 Führung und klarer Überlegenheit geht Hartmann jedoch mit 10:9 Führung und einem gekonntem „Imlaufbaucheinziehausvollerverzweiflungsschuss noch in den letzten 5. Satz den Marius doch wieder klar dominiert und als klarer Sieger rausgeht 3:2 (11:3)
Zwischenstand: 4:3
Nun sollte unser unteres Paarkreuz uns einen Vorsprung verschaffen und es enttäuschte uns nicht:
Riedel und unsere Verstärkung Bilegt dominieren Kowalski und Aursch auf ganzer Strecke. Beide klar 3:0. Super Leistung!
Wie schon erwähnt liegt nun der Zwischenstand bei 6:3. Wird diese Serie nun wiederholt steht einem direkten Sieg nichts mehr entgegen und die weiterfolgenden Spiele sollten nicht enttäuschen.
2.Runde:
Unser oberes Paarkreuz spielt vergleichbar zur 1. Runde: Börni gegen Adolph - gewinnt 3:1 schon nach Ansage: „So jetzt wird von mir auch´n Punkt für die Mannschaft beigetragen“ - mit vielen Höhen und einigen übereifrigen Bällen, ein doch recht kontrollierter Sieg. - 3:1, also 7:3. Wir kommen dem Ziel näher...
Daniel, motiviert, holt zum 2. Schlag aus und führt klar mit 2:0... Lampe verkürzt auf 2:1. Dann im 4. Satz noch ein Rollomat für die gekommenen Zuschauer auf den gefüllten Füchserängen zum Punktestand 3:0 und auch eine 10:7 Führung im selben Satz. Doch es sollte nicht reichen. Der Satz wird 11:13 verloren und im darauffolgenden findet Daniel nicht mehr ins Spiel - 2:3.
Nun liegt die Hoffnung in unserem mittleren Paarkreuz, die Sache kurz verlaufen zu lassen. Olli hat sich noch mal kurz mit seinem Handbuch für Jedikünste auseinandergesetzt und startet nun mit neuer Motivation, mit allen Blicken auf den Sieg, in Runde 2 gegen Hartmann:
Die Sätze verlaufen recht klar und Olli behält dabei die Oberhand -Endergebnis: 3:1. (8:4)
Nun ist es an Marius, den Sieg in ein unfassbares 9:4 zu verwandeln.
Ihm gegenüber Magnus Kühne (Top 12 Spieler; Bilanz 14:4):
Es ist mit einem spannenden Spiel zu rechnen. Doch der erste Satz belehrt uns des Besseren: 11:0. Kühne mit Eisen... Die weiterführenden Sätze verliefen ähnlich. Kühne kommt nicht ins Spiel und Marius gewinnt klar mit 3:0 und sichert uns den verdienten 9:4 Sieg! Die Spannung fällt von allen ab und wandelt sich in Freude um. Der Sieg wird danach bei unserem Italiener gefeiert.
Zusammenfassung:
Ob. Pk.: 2:2
Mi. Pk.: 3:1
Unt.Pk.: 2:0
Doppel: 2:1

>> Eine sehr solide und glanzvolle Leistung der gesamten Mannschaft. Hinzufügend zu sagen ist, dass bei 13 Spielen nur 3 5-Satz-Spiele zustande kamen, wobei 2 davon nach 1:2 und jeweils 7:10 oder 8:10 Rückstand sogar noch an den SCC gingen. Das zeigt, dass unsere Mannschaft sogar noch größeres Potential besitzt und dieses sich in den weiteren Spielen hoffentlich steigern wird. Damit ist uns der Weg zur Aufstiegschance wieder geöffnet und wir hoffen mit großer Motivation und neuem Enthusiasmus weiterhin so erfolgreich aus den nächsten wichtigen Spielen zu gehen. Super Spiel Leute!

M. Saha

31.01.2010

2. HERREN gegen VfK

Zum Rückrundenstart am vergangenen Wochenende ging es bei winterlichen Temperaturen außer- und innerhalb der Baseler gegen die Mannschaft des VfK. Entsprechend eisig begannen auch die Doppel: Marcel/Oli benötigten 5 Sätze, um Kristen/Flügel in Schach zu halten, Daniel/Thomas (mit kleinem Tief im 3. Satz) 3:1 geg. Saltas/Malik und Marius/Alex tiefgekühlt 0:3 geg. Mauermann/Brauner. Gut, dass inzwischen Heinz gekommen war und erst mal Kaffee für alle kochte!

Ins Schwitzen kam dann gleich unsere Numero Uno, die sich geg. Kristen mächtig strecken musste, um im Fünften zu 9 die Oberhand zu behalten.
Daniel tat sich geg. Saltas deutlich leichter und gewann sicher 3:1. Oli hatte wohl zu lange bei Marcel zugeschaut, denn er lieferte sich mit Flügel ein noch engeres Match. Nach -10, -11, +9 sah er sich im 4. Satz bereits Matchbällen gegenüber, die aber im Wechsel mit etlichen eigenen Satzbällen eine gefühlte Ewigkeit lang keine Entscheidung brachten.
Schließlich schaffte dann doch der Fuchs mit 16:14 den Satzausgleich und anschließend zu 9 den Spielgewinn. Am Nebentisch kämpfte Marius mit der Kälte und seinem Gegner auf verlorenem Posten. 1:3 geg. Mauermann. Die Duelle im unteren Paarkreuz (Alex-Alex, Thomas-Thomas) brachten weitere zwei Punkte und damit einen beruhigenden 7:2-Vorsprung. Alex ließ Malik keine Chance und siegte ungefährdet 3:0, Thomas benötigte einen Satz mehr als im Hinspiel, doch am Ende stand ein sicheres 3:2 geg. Brauner.

Der 2. Durchgang brachte gleich zu Beginn die noch fehlenden Punkte zum Gesamtsieg: Marcel 3:1 geg. Saltas, Daniel 3:1 geg. Kristen. Endstand 9:2!

Fazit wie im Hinspiel: Aller Anfang ist schwer! Zum nächsten Heimspiel bedarf es warmer Kleidung und einer deutlichen Leistungssteigerung einiger Akteure...

MB

18.01.2010

Verpasste Chancen

So, nachdem wir zwei von drei Spitzenspielen zuvor verloren hatten und sich damit schon vier Minuspunkte auf unserem Punktekonto befanden, mussten wir nun gegen die bisher ungeschlagene dritte Mannschaft von Hertha BSC ran.
Vor dem Spiel stellte sich heraus, dass beide Teams mit einer Punkteteilung zufrieden gewesen wären und man doch schon vor dem ersten Ballwechsel ein „8:8“ hätte eintragen können, um danach gemütlich Tobi Vogelsangs Geburtstag feiern zu können. Hätten wir es mal gemacht ... J, denn, um es mal worweg zu nehmen, wir verloren auch dieses Spiel gegen einen Aufstiegskonkurrenten.
Wir spielten mal wieder sonntags zur besten Sendezeit. Diesen beliebten Sendeplatz sicherten sich an diesem Tage auch noch zwei weitere Füchse-Mannschaften, so dass zur gleichen Zeit drei Spiele stattfanden. Eigentlich gar nicht so schlecht, da unsere Halle somit auch mal abseits der Spiele unserer ersten Herrenmannschaft ordentlich gefüllt war und durch alle Anwesenden einigermaßen beheizt wurde.
Sowohl die Herthaner als auch wir traten in diesem wichtigen Spiel ersatzverstärkt an – wir mal wieder mit Bilegt, die Gegner mit dem Engländer Harry Mc Carney.
Aber bevor ich auf das Spiel eingehe, möchte ich mal kurz wiedergeben, was nach dem Spiel passierte, denn da kam einer vom Radio FOX auf mich zu, um mit mir ein Interview zu führen, welches sich folgendermaßen abspielte ...

Radio FOX:  Stabi ...
Icke:  Moment mal! Kennen wir uns?
Radio FOX: Äh, nein.
Icke: Eben! Dann eher: Herr Stabrey!
Radio FOX: In Ordnung. Also, Herr Stabrey, mein Name ist Don Key ...
Icke: Das ist doch ein Künstlername, oder?
Radio FOX: Nein, das ist mein richtiger.
Icke: Na gut, Sie können ja nichts dafür.
Radio FOX: Danke! Wie gesagt, mein Name ist Don Key. Ich komme vom Radio FOX und ich freue mich, dass Sie so kurz nach diesem nervenaufreibenden Spiel bereit sind, ein paar Fragen für unsere Zuhörer zu beantworten.
Icke: Kein Ding!
Radio FOX: Herr Stabrey ...
Icke: Sie können mich Stabi nennen.
Radio FOX: Hmm, na gut. Stabi, 6:9 gegen Hertha BSC bedeutet nun schon die dritte Niederlage gegen ein Team der vorderen Plätze. Kann man sagen, dass ihre Mannschaft zu schwach ist, um in dieser Saison den erwünschten Aufstieg in die Oberliga zu schaffen?
Icke: Wat heisst hier zu schwach? Ick zeig‘ gleich mal, wer hier zu schwach ist...
Radio FOX: Ok Ok, dann stelle ich die Frage mal anders: Denken Sie, dass ihre Mannschaft mit nunmehr sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenfüher noch eine Chance hat, den erhofften Aufstieg in die Oberliga zu erreichen?
Icke: Nun ja, nichts ist unmöglich, obwohl unsere Situation natürlich nicht die aussichtsreichste darstellt. Wenn wir in der Rückrunde wenigsten gegen zwei der drei vorderen Teams, und auch gegen die hinter uns positionierten Mannschaften gewinnen sollten, kann evtl. noch der zweite Platz, also der Relegationsplatz, erreicht werden. In der Relegationsrunde stehen die Chancen für die Berliner Teams gar nicht so schlecht.
Radio FOX: Also haben Sie den ersten Platz und den damit verbundenen direkten Aufstieg schon aufgegeben?
Icke: Nee, ick habe ja auch die Hoffnung, dass ich irgendwann den Lotto-Jackpot knacke, obwohl ich gar kein Lotto spiele...
Radio FOX: Hmm...
Icke: Wenn man mal realistisch ist, sollte einem klar sein, dass die Herthaner in dieser Spielzeit nicht mehr einzuholen sind und auch verdient direkt aufsteigen werden.
Radio FOX: Okay, kommen wir somit zum heutigen Spiel. Was war Ihrer Meinung nach ausschlaggebend, dass es mal wieder ...
Icke: Wenn Sie noch weiter darauf rumreiten, dass wir gegen die Spitzenteams zu viele Punkte gelassen haben, nehm‘ ich Ihnen Ihr Mikro weg! Und die Brille noch dazu!
Radio FOX: Okay, okay! Also, was war für Sie ausschlaggebend, das heutige Spiel verloren zu haben?
Icke: Na ja, zum einen, dass wir (mal wieder) mit 1:2 aus den Doppeln gestartet sind, obwohl die Chance auf eine Führung da war, denn unser Zweierdoppel um Marius und Daniel standen kurz vor einem Sieg gegen die gegnerische Spitzenpaarung Hermann/Vogelsang. Zum anderen war der Ausgang im mittleren Paarkreuz sehr entscheidend. Dort spielten wir leider 1:3, wobei nur Daniel einen Punkt gegen Baumann beisteuern konnte.
Radio FOX: Wobei wir auch schon bei Ihnen wären. Sie wirkten heute etwas abgelenkt und haben Ihre beiden Spiele verloren. Was war da los?
Icke: Nun ja ... also ... ähem ... es war nicht ganz einfach für mich, mich zu konzentrieren, da nebenan unsere dritte Damenmannschaft gegen die Vertreterinnen des VFL Tegel spielte, bei denen doch tatsächlich Fräulein Kotsch aufschlug, die ich vor gefühlten 50 Jahren ganz gut kannte. Ich habe immer daran gedacht, wie ich an ihre Telefonnummer komme. Ausserdem strahlte mir im anderen Blickwinkel ständig der Geburtstagskuchen von Tobias Vogelsang entgegen. Diese beiden süßen Leckereien machten mich nervös. Ich muss aber auch sagen, dass die Gegner heute einfach gut waren und es keine Schande ist, verloren zu haben.
Radio FOX: Hat sie vielleicht die Stimmung, die von der gegnerischen Bank ausging, irgendwie eingeschüchtert?
Icke: Sie meinen die drei „Hooligans“, angeführt von Eric(a)?
Radio FOX: Wer ist Eric(a)?
Icke: Der Oberhooligan. J
Radio FOX: Ah, okay! Ja, die meine ich.
Icke: Nee, im Gegenteil! Ick find’s immer geil, wenn Stimmung gemacht wird, egal von welcher Seite aus. Ausserdem sind die „3 von der Tankstelle“ auch ganz lustige Zeitgenossen, die man immer wieder gerne sieht. Und wir hatten ja auch einige „Fans“, die uns tatkräftig unterstützt haben. Danke nochmals dafür, Jungs und Mädels!
Radio FOX:  Kann man sagen, dass die Herthaner heute einfach zu stark für die Füchse waren?
Icke: Ja, kann man! Sie haben im oberen Paarkreuz mit Jan Herman einen der besten Spieler der Liga, der auch heute von Marius und Börni einfach nicht zu schlagen war. Die Nummer 2, An Nguyen, spielt bis dato nicht die beste Saison seines Lebens und konnte auch von unseren beiden Spitzenspielern besiegt werden. Über das mittlere Paarkreuz brauchen wir nicht weiter reden, die Bilanzen sprechen für die Gegner.. Im unteren Paarkreuz besitzen sie mit "„dem Engländer“ auch einen Top-Mann an dieser Position, der sowohl unseren starken Ersatzspieler Bilegt als auch den Fighter Thomas bezwingen konnte.
Und wenn man in einem solchen Spiel andauernd einem Rückstand hinterherlaufen muss, wird es ganz schwer zu gewinnen ...
Radio FOX: ... und so mussten Sie bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit den Gegnern gratulieren ...
Icke: ... jetzt reicht’s!!!
Radio FOX: Aber Herr Stabrey ... lassen Sie das ...  Stabi ... geben Sie ... hören Sie auf ... Sie dürfen da nicht rein beissen ... einmal normal, bitte ... ahhh ... meine Brille ... was haben Sie vor? ... ich seh‘ nichts mehr ...
Icke: Wo find‘ ich hier ein Taxi? J ...

 

Somit haben wir eine weitere Chance vertan, einem direkten Mitkonkurrenten die Punkte abzunehmen und den Anschluss an die Spitze zu halten. Mögen die Niederlagen gegen die Männer vom CFL und SCC vielleicht etwas schmerzhafter sein als jene gegen Hertha BSC, so hatten wir dennoch minimale Chancen, wenigstens einen Punkt zu entführen. Schade! Für mich persönlich war es ein bescheidener Tag – Spiel verloren, Einzel verloren und die Telefonnumer habe ich auch nicht mehr bekommen können. Auf den Kuchen hatte ich dann irgendwie keinen Appetit mehr! Aber trotzdem: Danke, Tobi!
Damit verlief die Hinrunde für uns doch eher suboptimal. Aber so ist es halt: Wenn man sich sehr hohe Ziele setzt, kann man auch schnell enttäuscht werden. Um wenigstens den Relegationsplatz noch zu erreichen, müssen wir in der Rückrunde natürlich möglichst alle Spiele gewinnen und wahrscheinlich dennoch auf Schützenhilfe hoffen. Mal sehen, was die neue Aufstellung so bringt...
Dennoch können wir der Hinrunde auch etwas Positives abgewinnen, wir haben nichts mehr zu verlieren und können locker flockig aufspielen.

Stabi

05.01.2009 / 15.12.2009

2. HERREN gegen Blau Gold

Bereits am letzten Sonntag absolvierte die Mannschaft erfolgreich das letzte Spiel der Hinrunde mit einem 9:2-Heimsieg im Reinickendorfer Derby. Obwohl Nikolaus-Tag war, konnte dem Wunsch der Gegner, beide Punkte zu entführen, nicht entsprochen werden.

Zunächst punkteten Doppel 1 (Marcel/Oli) und 3 (Daniel/Thomas) gegen Wessels/Käfer und Forck/Merget. Für D 2 (Marius/Malek) war geg. Lüdicke/Scholz nichts zu holen. Die ersten Einzel brachten 5 Siege bei einer Niederlage: Marcel 3:0 geg. Scholz, Marius 0:3 geg. Lüdicke, Daniel 3:0 geg. Forck, Oli 3:1 geg. Wessels, Malek und Thomas zweimal 3:2 geg. Merget bzw. Käfer.

Im Spitzenspiel geg. Lüdicke konnte Marcel nach 0:2 das Match noch drehen und wurde dafür mit einer Essenseinladung belohnt. Den Schlusspunkt setzte Marius mit einem 3:0 geg. Scholz. (Glück für Daniel, dass sein Spiel geg. Wessels nicht mehr zählte und somit seine Bilanz nicht trüben konnte!)

MB

15.12.2009

2. HERREN bei Hertha 06

Nach der Niederlage am Sonntag gegen die "echte" Hertha folgte am Montag ein Sieg über die "andere" aus Charlottenburg. Mit in der Halle ein paar "Spione" vom SCC.

Zwei Punkte aus den Doppeln sollten es diesmal schon sein, um anschließend befreit aufspielen zu können. Marius/Chris konnten Kasiske/Teuffel den ersten Satz wegschnappen, mehr aber auch nicht.
Daniel/Thomas gewannen sicher 3:0 geg. Veith/Koseler. Marcel/Oli quälten sich zu einem Fünf-Satz-Sieg über Dick/Gaudszun.

Die 2:1- Führung wurde schnell auf 6:1 ausgebaut: Marius kam zu einem nicht für möglich gehaltenen 3:0 über Kasiske, Marcel ebenfalls 3:0 geg. Teuffel, Oli gegen Dick solo wiederum über 5 Sätze und Daniel souverän geg. Veith. Die nächsten 3 Punkte gingen an die Gegner, wobei insbesondere Koseler mit allerlei Psycho-Tricks (Aua, mein Rücken!) Chris von der Siegerstraße abbrachte. Auch Thomas lieferte sich einige verbale Scharmützel mit Gaudszun, um dann nach geschätzten 13799 Ballwechseln dem Gegner zu gratulieren. Marcel fand kein geeignetes Mittel geg. Kasiske und unterlag 1:3. Aus 6:4 wurde dann ohne weitere Niederlagen ein 9:4 für die Füchse: Marius 3:1 geg. Teuffel, Daniel nach 0:2 geg. Dick mal wieder Fünf-Satz-Sieger und Oli glatt 3:0 geg. Veith.

MB

29.11.2009

Reinickendorger Füchse II gegen Marzahner Füchse I

Am Donnerstag stand wieder ein Spiel auf dem Plan,
es ging gegen die ‚falschen’ Füchse aus Marzahn.
Um mit der Spitze im Gleichschritt zu marschieren,
durften wir hier keine Punkte mehr verlieren.

Ohne Rücksicht auf die lange Fahrt,
gingen wir mit Elan an den Start.
Leider war ich selber noch verletzt,
und wurde von Chrissi Helm ersetzt.

Dem Gegner ließen wir nur 4 Spiele,
hoffentlich waren das nicht zu viele,
denn nächsten Sonntag gegen Hertha schon,
die aktuell ja sitzten auf dem Tabellenthron,
müssen alle nochmal beweisen, was sie können,
wär so toll, wenn wir auch das gewönnen.

Thomas Riedel

19.11.2009

2.Herren gegen Südring 2

Nach den etwas unglücklichen Niederlagen 7:9 gegen SCC und 7:9 gegen Cfl heißt es ab nun "knüppeln", um noch eine Chance auf den Aufstieg zu haben. Es könnten nämlich am Schluss der Saison die Spielverhältnisse sogar auschlaggebend sein über Auf- und Nichaufstieg.
Mit diesem Hintergedanken kamen wir zum Spiel gegen Südring 2 in die Halle, um möglichst hoch zu gewinnen. Zuerst spielten unser 1er und 2er Doppel. Beide gewannen recht deutlich gegen Möhlmann / Gerson und Arnold / Winkler. Unser Doppel 3 tat sich da etwas schwerer, siegte aber auch letzendlich im 5. Satz sicher zu 9! Es stand nun schon 3:0 und das war richtungweisend für das ganze Spiel. Unser 1er "Bornbrecht", auch Börner genannt, siegte klar 3:0 gegen Winkler. Ich gewann nach einem 0:2 gegen Arnold noch mit 3 :2 .

Zwischenstand 5.0

Nun kam unsere Bärenstarke Mitte zum Einsatz. Hier spielten Bartels gegen Gerson und Stabrey gegen Möhlmann. Beide siegten erwartungsgemäß hoch.

Zwischenstand 7:0

Zuletzt musste Malek gegen A. Stefanescu spielen und besiegte diesen innerhalb von 9 Minuten mit Coaching.
Der Riedler musste es mal wieder spannend machen und lag gegen Ricardo Mattiuzzo schon 1:2 in Sätzen hinten und 9 :10. Den Satz entschied er dann aber noch ganz sicher für sich zu 10.
Wir überlegten alle schon auf der Bank, mit was für einem Spruch Thomas nach dem Spiel ankommen würde. Im 5. Satz beherrschte er seinen Gegner klar und setzte damit den Schlusspunkt zu einem sehr verdienten 9:0 Sieg.
Nach dem Spiel kam dann der erwartete Spruch von dem Riedler. Zitat:"Ich wollte es nur nochmal spannend machen". !

Fazit: Wir konnten unsere Ziele sehr deutlich erfüllen in diesem Spiel und gewannen mit 9:0.
Was dieses Mal wieder gelang war mit 3:0 in den Doppeln zu starten, und das, obwohl wir Füchse sind.

M.G.

08.11.2009

2. HERREN beim CfL

Während in Deutschland H1N1 um sich greift, scheinen wir von einem 7:9-Virus befallen zu sein, gegen das auch "Pandemrix" wohl nicht helfen kann! Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ging ein Spiel verloren, das genügend Chancen bot, um als Sieger vom Platz zu gehen. Die Doppelaufstellung, mutig gewählt, schien aufzugehen, denn Marius/Daniel besiegten erwartungsgemäß Heinrich/Piwonski und Marcel/Bilegt führten 2:0 geg. Lückel/Fiedorczuk. Auf diese Art sollten zusammen mit Doppel 3 mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Punkte eingespielt werden.
Oli/Thomas schwächelten allerdings unerwartet geg. Renn/Wojtyczka und der Siegeszug von Doppel 2 wurde jäh gestoppt, so dass am Ende wieder einmal nur 1 Punkt übrig blieb.

Der Rückstand vergrößerte sich auf 1:4, da sowohl Marcel als auch Marius geg. Fiedorczuk und Lückel nicht viel ausrichten konnten (0:3, 1:3). In der Mitte trafen dann mit Heinrich und Oli zwei Füchse und mit Piwonski und Daniel zwei Jugendliche aufeinander, die sich aus dem "ff" kannten.
Die "echten" Füchse behielten die Oberhand und es stand nur noch 3:4.
Die erste eigene Führung folgte unmittelbar darauf, denn das untere Paarkreuz Thomas, Bilegt holte an diesem Abend 4 von 4 möglichen Punkten.

Der fehlende Punkt aus den Eingangsdoppeln schien fast vergessen, als Marcel zu Beginn des 2. Durchganges Lückel am Rande einer Niederlage hatte. 2:2 und 7:2 (!) hieß der Spielstand, doch die Nerven hielten nicht und statt 6:4 stand es 5:5. Marius ohne Chance geg. Fiedorczuk, Daniel mit "Eisen" geg. Heinrich und Olis 1:3 geg. Piwonski ließen die Träume vom möglichen Sieg zerplatzen. 5:8! Auch ein Unentschieden lag damit praktisch außer Reichweite, denn Marius/Daniel würden wohl nicht geg. Lückel/Fiedorczuk punkten können. Und so kam es dann auch: Thomas und Bilegt brachten uns auf 7:8 heran, aber das Abschlussdoppel ging verloren.

Danke an die vielen treuen Fans, die uns in Rudow unterstützt haben!

MB

27.10.2009

2. HERREN bei Eintr. Südring

40 Stunden nach der unglücklichen Niederlage beim CfL und einer deutlichen, aber aufmunternden Ansage von Oli an die Mannschft kam es in Kreuzberg zum Aufeinandertreffen zweier Teams, die beide Anschluss an die Spitze halten wollten. Zwingend notwendige Voraussetzung für einen Füchse-Erfolg war auf jeden Fall, das Gesetz der Serie der letzten vier Spiele zu durchbrechen und mehr als einen Punkt aus den Eingangsdoppeln zu holen! Doppel 1 (Marcel/Oli) legte dafür gleich den Grundstein und bezwang Petrasch/Tospann mit 3:0. Ein Paukenschlag folgte nur Sekunden später, als Marius/Daniel das gegnerische Top-Doppel Bothin/Rehse 3:1 abfertigten. Ein Punkt, der nicht (unbedingt) eingeplant war und am Ende Gold wert sein sollte... Malek/Thomas fighteten ebenfalls bravurös und gingen nach Matchball im 3. Satz und weiteren drei im 4. Satz mit 3:1 vom Tisch. 3:0-Führung, unglaublich!
Die folgenden Einzel waren nicht minder spannend und heiß umkämpft. Das obere Paarkreuz musste allein 4x über 5 Sätze gehen, wurde aber nur einmal belohnt: Marcel - Bothin 3:2 (nachdem bei 9:5 im Vierten das Match eigentlich schon entschieden schien --- Lückel lässt grüßen...).
Petrasch konnte 2x punkten und Bothin schnappte Marius den Sieg vor der Nase weg. Beim Stande von 2:1 für Marius und 0:6 im Vierten mit Kämpferherz zum 8:8, dann sogar Matchball, doch es sollte nicht sein.
Mit im Spiel (und in vielen anderen auch) ein Sack voller Netz- und Kantenbälle, die heute leider ungerecht zu Gunsten der Gastgeber verteilt waren. Die Mitte (Daniel, Oli) bärenstark und nervenstark, entschied alle knappen Sätze in der Verlängerung für sich und holte alle 4 möglichen Punkte (geg. Rehse, Tospann). Besonders eng das Spiel Tospann geg. Bartels, als Daniel im Entscheidungssatz 9:5 führt, dann den Ausgleich hinnehmen und sogar einen Matchball abwehren muss!

So wurde die 3:0-Führung zwischenzeitlich auf 7:1 ausgebaut, doch es kostete noch etlichen Schweiß und Nerven, bis dann endlich bei 8:4 die Entscheidung durch Oli fiel. Maleks Spiel geg. Tarbiat (12:14 im Fünften) zählte glücklicher Weise nicht mehr! Nicht auszudenken, wie es noch hätte weitergehen können... Nicht unerwähnt bleiben soll der Punkt aus dem unteren Paarkreuz, den Thomas mit seinem 3:0 geg. Tarbiat beisteuerte!

Glückwunsch an alle zum Sieg!

MB

26.10.2009

2. Herren gegen SCC

So, nachdem die eine Wahl nun ein paar Stunden hinter uns liegt und „good old“ Angie sich dank „Grinse-Guido“, der einen kometenhaften Aufstieg vom Big Brother-Kandidaten zum Außenminister hingelegt hat, wahrscheinlich eine weitere Amtsperiode in den Fußstapfen ihres Ziehvaters Helmut „Birne“ Kohl bewegen darf , stimmten auch wir ab, wer nun einen kleinen Bericht über das Spiel gegen die Sportsfreunde vom SCC schreiben „darf“.

Am vergangenen Donnerstag war es dann soweit. Mit dem SCC erwartete uns der erste große Prüfstein in Richtung Aufstieg. Dass dieser aber für uns noch eine Nummer zu groß sein sollte, wird im weiteren Verlauf des Berichtes noch näher erläutert.

Vorab gab es für uns schon einmal zwei positive Nachrichten: Zum einen konnte Marius, nachdem er zuvor Papas Medizinschrank geleert hatte, auflaufen und wir somit mit der ersten Garde antreten, zum anderen fand das Spiel nicht im Mommsenstadion, sondern in der Nehrinhalle statt, so dass es uns auch möglich war, die Halle rechtzeitig zu erreichen.
Eigentlich schon einmal ganz gute Vorzeichen, eigentlich...
Doch nachdem das Spiel angepfiffen wurde und die ersten drei Doppel verstrichen waren, mussten wir leider feststellen, woran wir als Mannschaft noch unbedingt arbeiten müssen, denn wie auch schon eine Woche zuvor gegen den VFK starteten wir erneut mit 1:2 aus den Doppeln. Lediglich der starke Riddler und Icke-Selba konnten als Doppel 3 die gegnerische Paarung Kowalski/Aursch nach hartem Kampf bezwingen.
Weiter ging es dann im Spitzenpaarkreuz, in dem es eine Punkteteilung gab. Börni war topfit und stellte fest, dass er auch eine Rückhand besitzt und besiegte doch recht deutlich Marc Lampe in drei Sätzen, Marius fand leider nicht so in sein Spiel und unterlag ebenso deutlich am anderen Tisch Norbert Adolph.
Im ersten Durchgang des mittleren Paarkreuzes sah es dann für uns schon wieder etwas freundlicher aus. Jugendranglistensieger Daniel konnte in einem umkämpften Spiel Herrenranglistenteilnehmer Magnus Kühne mit 3:1 in Schach halten und icke schaffte es, mich für die Niederlage in der vergangenen Saison gegen Stefan Hartmann zu revanchieren.
Im unteren Paarkreuz lief es dann leider nicht so erfreulich. Thomas verlor nach einer ganz starken Leistung doch noch knapp in fünf Sätzen gegen Roland Kowalski und Malek machte sich das Leben mal wieder selber schwer und verlor in einem ebenso umkämpften 5-Satz-Krimi in der Verlängerung gegen Jörg Aursch. Die Aufschlagfehlerquote ist einfach eindeutig zu hoch!!!

Zwischenstand: 4:5

Auch im zweiten Durchgang bewies „Vorhand-Bombe-Börni“, dass er jetzt endgültig ein Fuchs ist und bezwang Adolph in vier Sätzen. Marius konnte seine 2:0-Satzführung gegen Lampe nicht nach Hause bringen und verlor auch sein zweites Spiel an diesem Abend.
Somit musste jetzt unbedingt auch mal doppelt gepunktet werden, um den Rückstand aufzuholen. Die Chancen standen auch gar nicht so schlecht, nachdem ich irgendwie das Spiel gegen Kühne gewinnen konnte und Daniel am Nebentisch auch gut im Rennen lag. Doch Hartmann lag im Fotofinish mit einer „Boxernasenlänge“ vorn und entschied das Spiel in der Verlängerung des fünften Satzes für sich. Vielleicht das Schlüsselspiel des Abends... Denn nun standen wir mächtig unter Zugzwang.
Doch auch die letzten beiden Einzel des Abends bescherten uns keinen Doppelerfolg. Zwar fightete „the Riddler“ Fuzzi in fünf Sätzen nieder, doch hatte Malek gegen Kowalski keine richtige Chance und musste ihm nach drei Sätzen gratulieren. 7:8!
Somit lagen unsere Hoffnungen, wenigstens einen Punkt zu entführen, in unserem Einserdoppel Marius/Börni, welches auf das gegnerische Spitzenduo Adolph/Lampe traf.
Lange Rede, kurzer Sinn: Zum Schluss dann vielleicht doch etwas kraftlos unterlagen unsere Nummer 1 und 2 der gegnerischen 1 und 2 doch recht deutlich in drei Sätzen.
7:9, aus die Maus!!

Schlusswort: Beim Training am darauffolgenden Tag prophezeite mir jemand, dass man mit Jugendlichen nicht aufsteigen könne. Ich bin aber dennoch der Meinung, dass dieses, zwar sehr hoch gesteckte, Ziel nicht unmöglich zu erreichen ist. Nun gilt es natürlich am Ball zu bleiben und die kommenden, aber nicht leichteren Aufgaben so gut wie möglich zu meistern, heisst: Nur Siege zählen!

Stabi

29.09.2009

2. HERREN beim VfK

Eigentlich sollte das gestrige Spiel nur einen Vorgeschmack auf die nächsten Matches geg. SCC und Südring geben, doch ganz so einfach ging es dann doch nicht...
Im Vergleich zur Vorsaison auf 3 Positionen neu besetzt (Börner, Bartels, Salha für Heinrich, Ayush, Mannhardt), musste die Mannschaft kurz vor Spielbeginn auf ihre Nr.2 Marius (mit Knieproblemen) verzichten, so dass doch Thomas (der eigentlich im Urlaub sein sollte, aber wohl ein Näschen dafür hatte, dass seine Männer ihn heute brauchen) und Bilegt (der egentlich Thomas vertreten sollte) zum Einsatz kamen. Nach den Doppeln 1:2 in Rückstand, zeigte sich das obere Paarkreuz (Marcel, Daniel) hellwach und steuerte mit jeweils 3:1 geg. Flügel und Mauermann die ersten beiden von insgesamt 4 Punkten bei. Die Mitte (Oli, Malek) konnte da nicht mithalten und musste Kristen, Saltas gratulieren.
Das untere Paarkreuz (Thomas, Bilegt) stand dem oberen in nichts nach und sicherte durch zwei klare Erfolge über Malik und Brauner die 5:4-Halbzeitführung. Im 2. Durchgang machten Marcel und Daniel da weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten, und brachten ihr Team endgültig auf die Siegerstraße. Oli konnte anschließend Saltas in Schach halten und erhöhte auf 8:4. Malek nach 0:2 auf gutem Weg geg. Kristen, doch etliche Aufschlagfehler ließen kein gutes Ende zu. So war es Thomas vorbehalten, nach fast 3 Stunden Spielzeit den Siegpunkt zu machen.

Fazit: Aller Anfang ist schwer...

MB

18.09.2009